Gut angelegtes Geld in die Familienfreundlichkeit einer Kommune

24. Februar 2016

Rother SPD-Stadtratsfraktion besuchte den neuen Kinderhort der Stadt Hilpoltstein

ROTH - Mit der Schulkindbetreuung am Nachmittag beschäftigte sich die Rother SPD-Stadtratsfraktion. Hierzu warfen die Stadträte einen Blick über den Tellerrand und informierten sich beim Bürgermeister der Nachbarkommune Hilpoltstein. Hier entstand in kostengünstiger Bauweise in unmittelbarer Umgebung der örtlichen Grundschule ein separater Hort, der durch eine großzügige und kindgerechte Raumgestaltung eine deutliche Steigerung der Betreuungsqualität mit sich brachte.

So werden in der Stadt Roth derzeit insbesondere an der Grundschule Nordring die Betreuungsplätze knapp. Im Hort "Bärenhöhle" mit einer Betriebserlaubnis von 50 Kindern können bereits keine weiteren Plätze vergeben werden. "Die Nachfrage der Eltern und damit der Bedarf nach weiteren Betreuungsplätzen ist jedoch vorhanden", berichtete die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Hoefer. Derzeit belegt der Hort in Roth zwei Klassenzimmer plus einen kleineren Nebenraum im Schulgebäude. "Aus pädagogischer Sicht keine optimale Lösung, sind die Kinder doch so fast den gesamten Tag in der Schule", weiß Stadtrat Sven Ehrhardt. "Mit ähnlichen Problemen hatte auch die Stadt Hilpoltstein zu kämpfen", berichtete Bürgermeister Markus Mahl. Mit einem separaten Hortgebäude, großzügig ausgelegt auf bis zu 150 Kinder, ist die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder nun langfristig gesichert. "Ein wichtiger Beitrag zur Familienfreundlichkeit einer Kommune", lobte die Stadträtin Dr. Hannedore Nowotny die Entscheidung der Stadt Hilpoltstein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Edgar Michel zeigte sich insbesondere von den geringen Kosten beeindruckt. So beliefen sich die Kosten für das großzügig konzipierte Gebäude durch eine modulare Bauweise auf lediglich 2,3 Millionen Euro. Durch großzügige Fördermittel beliefen sich die tatsächlichen Kosten für die Stadt Hilpoltstein auf rund eine Million Euro. "Gut angelegtes Geld", befand Roths 2. Bürgermeister Hans Raithel, würden Zwischenlösungen wie die Anmietung von Containern doch hohe Summen bei einer deutlich schlechteren Betreuungsqualität verschlingen. Die Rother SPD-Stadtratsfraktion wird nun Bürgermeister und Verwaltung beauftragen, den Kontakt mit der Nachbarkommune zu suchen und die Realisierung eines externen Hortgebäudes nach Hilpoltsteiner Vorbild zu prüfen.

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